Montag, 24. Juli 2017

#Faceformer - DIE Geheimwaffe bei #CMD, Kieferbeschwerden, unerwünschten Falten etc.

"Kuchi wa wazawai no moto" = "Der Mund ist die Wurzel des Unglücks" oder gar aller Laster Anfang, sagen zumindest die Japaner. Das kann man ganz verschieden deuten. Ob Lästermaul oder einfach "nur" Cranio-Mandibuläre Dysbalance (CMD), man könnte ganze Abhandlungen darüber schreiben.

Es braucht ganz wenig, und in unserem Leben ist nichts mehr wie vorher. Bei mir geschah dieses "wenig" anno 2003 in einer Zahnarztpraxis in Bern. Eine viel zu grosse und unförmige Zahnkrone veränderte mein Leben nachhaltig. Ich konnte nach nota bene 25 Jahren Aikidotraining plötzlich nicht mehr rückwärts rollen (Ushiro Ukemi). Und nicht nur das. Die ganze Körperstatik veränderte sich daraufhin schlagartig, angefangen mit Lähmungserscheinungen in den Füssen bis hin zu Doppeltsehen etc.

Eine optimale Okklusion ist für unsere Gesundheit wichtig. Deshalb braucht jeder in erster Linie einen guten Zahnarzt, der wiederum über einen guten Zahntechniker verfügt - für alle Fälle. Unser Schluckverhalten ändert sich, wenn z.B. ein Zahnersatz nur ein paar Millimeter zu hoch oder eine Plombe falsch eingeschliffen ist. Die Zunge sucht sich dann auch schon mal eine neue Bleibe und drückt dabei gerne mal einige Zähne in eine Fehlstellung.

Mein neuer Zahnarzt ist eine Ausnahme, was Zahnärzte anbelangt. Er ist ein Meister seines Fachs, und gottseidank auch der Okklusion! Gemeinsam - Zahnarzt und Patient arbeiten im Idealfall immer zusammen - konnten meine Zähne so eingeschliffen werden, dass sie quasi in jeder Lebenslage optimal kooperieren können, notfalls auch im Handstand.

Nun ist Okklusion allein nicht alles. Viele Menschen haben wie ich schon tausende von Franken ausgegeben, ohne entsprechendes Resultat im Bereich Wohlfühlen. Warum ist das so?

Die Zahnreihen arbeiten beim Kauen zusammen. Es ist jedoch nicht vorgesehen, dass wir andauernd und ausdauernd die Zähne aufeinanderbeissen oder sogar Knirschen. Knirsch-Asana ist kein Glücksbringer und Gesundheitsbote schon gar nicht. Ist die Zunge an ihrem angestammten Platz, befinden sich die Zahnreihen idealerweise in einem kontaktfreien Schwebezustand.

Vor ziemlich genau 5 Wochen war ich an dem Punkt angelangt, an welchem ich mir in meiner Verzweiflung beinahe eine Michigan-Schiene hätte fertigen lassen, wider besseres Wissen, denn solche Schienen greifen massiv in das sensible System des Mundraums ein und wirken sich durch Druckausübung über die obere Zahnreihe auch negativ auf die Schädelknochen aus. Kopfweh ist da nur eine der Nebenwirkungen.

Da kam mir urplötzlich mein Faceformer in den Sinn, den ich vor ungefähr 12 Jahren gekauft und nach einmaligem Gebrauch in einer Schublade abgelegt und vergessen habe. Mit den heutigen Möglichkeiten des Internets konnte ich mir die Übungsanleitungen sozusagen ins Wohnzimmer herunterladen und fing umgehend an zu trainieren. Die Auswirkungen bei relativ geringem Zeitaufwand waren nach nur 2-3 Tagen bemerkenswert: ich konnte wieder durch die Nase atmen, die Zunge lag wieder am richtigen Punkt im Gaumen, die hängenden Oberlider waren ebenso gestrafft wie meine Wangenmuskulatur. Nebst der ausgleichenden Wirkung auf den Aufbiss und somit indirekt auf die Körperstatik, hat das regelmässige Training mit dem Faceformer eine verjüngende Wirkung.

Vorteil: der Faceformer übt keinerlei direkten Druck auf die Schädelknochen aus, wie dies eine Schiene tun würde. Er ist zudem viel preiswerter und muss auch nicht ständig neu angepasst werden, wenn sich etwas ändert (Zahnersatz/Plombe)

Nachteil: der Patient muss aktiv etwas tun, und zwar regelmässig. Viele Menschen sind heutzutage nicht mehr bereit, etwas anderes zu tun als ein Medikament einzuwerfen und abzuwarten. Mit dem Faceformer muss man trainieren, und wie bei jedem Training gibt es nebst all den Fortschritten auch immer wieder Rückschläge - aber es lohnt sich.

Wird der Faceformer auch nachts getragen, kann dies vorübergehend zu Problemen mit der Mundschleimhaut führen. Reiben Sie daher den Faceformer vor dem nächtlichen Einsatz mit Sonnenblumenöl ein, dann dürfte dies kein Problem mehr sein.

Wer nicht glauben kann, dass die Gesichtsmuskulatur einen nachhaltigen Eindruck auf das ganze Körpersystem hat, der lege einmal ein Tuch aus und drehe auf "Höhe des Mundes" ein wenig nach links oder rechts. Der entstandene Wirbel wird Auswirkungen haben von oben bis unten. Und genau so ist es bei unserem Körper.

Von meinen Klienten haben die meisten solche Wirbel, ausgehend vom Mund-Kieferbereich mit Auswirkungen bis in die Zehen!

Sämtliche Übungsanleitungen und Erkärungen zum Faceformer finden Sie auf der Seite des Herstellers. Geliefert wird auch in die Schweiz, wobei zu dem Einkaufspreis noch mit Zoll gerechnet werden muss (bei Bestellungen über CHF 62.-).

Donnerstag, 22. September 2016

#Ideokinese - vollkommene #Entspannung in nur 5 Minuten

Ideokinese - vollkommen entspannt in nur 5 Minuten
In unserer hektischen, kopflastigen Zeit verschieben und verdrehen sich oft die für uns normalen, angenehmen Umstände. So ruht der Körperschwerpunkt meist bereits kurz nach Arbeitsbeginn nicht mehr im Bereich der Hüften, sondern rutscht in die Kopf-Schulterzone. Das wird noch dadurch verstärkt, dass wir uns mit den Augen anstrengen (Computerarbeit) und in unserem Vestand rumwühlen, um Antworten zu finden.

Folge davon ist eine Verkrampfung bis hinein in die kleinsten Muskeln und Faszien, welche auch vor Geist und Seele nicht halt macht.

Im Alltag hat meist niemand die Zeit, sich eine adäquate Ruhepause zu gönnen, die Augen zu schliessen, 30 Minuten zu meditieren und so zu sich zu kommen.

Eine wunderbare Möglichkeit, sofort in die Mitte zu gelangen, sich dabei mühelos zu entspannen und vollkommen erfrischt zu fühlen, ist die Sanduhr. Die Übung ist heute bei einer Kundenberatung ganz spontan in meinem Bewusstsein aufgetaucht.

Setzen Sie sich bequem hin, am besten auf einen Stuhl, die Füsse stehen auf dem Boden. Von hinten sehen vor allem wir Frauen ein wenig aus wie eine Sanduhr. Die Übung kann jedoch auch von Männern bestens durchgeführt werden. Nehmen Sie diese Sanduhr nun ganz deutlich in ihrem Körper wahr und stellen Sie sich vor, wie der Sand ganz langsam von oben nach unten rieselt. Meist genügt ein einziger Durchgang, und die Energieverhältnisse haben sich umgedreht - zu Ihren Gunsten.

Der Vorgang kann jedoch je nach Bedarf und Gusto beliebig oft wiederholt werden. Drehen Sie dazu in Gedanken die Sanduhr einfach um und lassen Sie den Sand erneut durch Ihr System rieseln, selbstverständlich von oben nach unten, Schwerkraft sei dank!

Viel Spass beim Üben und: Rieseln Sie's gut!

Freitag, 7. August 2015

Hilfe gegen Fussbrennen

Analyse der Inhaltsstoffe: http://www.cosmeticanalysis.com/de/
Offenbar stimmt die Situation, mit der die Werbefritzen für fast jedes Produkt werben, haargenau: eine Frau erzählt der andern, warum sie dieses oder jenes Produkt so unverzichtbar findet. Seit ich XYZ anwende kann ich wieder schlafen, Treppen steigen, auf's Klo gehen, habe ich 20 Kilo abgenommen .... etc. etc. etc. Vergleichbare Werbespots mit Männern findet man selten bis nie ..... wenn Männer sich treffen, haben sie offenbar anderes zu tun, als Erfahrungen auszutauschen. Eigentlich schade, denn mir haben Tipps und Tricks anderer Frauen schon unheimlich geholfen.

Kürzlich sprach ich mit einer Bekannten über die Hitze und ihre unangenehmen Nebeneffekte. Eigentlich war es mehr ein Gejammer als ein Gespräch. Wir waren uns einig: 25 Grad maximal sind angenehm, alles andere ist zuviel.

Wir kamen dann auf das Phänomen "brennende Füsse" zu sprechen und wie unangenehm es sich anfühlt, vor allem nachts, wenn man eigentlich schlafen möchte. Meine Bekannte erzählte mir dann Werbelogan-mässig und voller Begeisterung, dass sie dafür respektive dagegen einfach Nivea-Crème verwende. Am Abend dann gleich der Test und tatsächlich: das Brennen verschwand umgehend.

Überhaupt ist das Original von Nivea ein Tausendsassa! Traf man früher Frauen, die 20 Jahre jünger aussahen als sie waren, erzählten sie einem meist, dass sie ausser Nivea nichts anwenden würden.

In meiner Jugend habe auch ich ausschliesslich Nivea angewandt. Heute sind meine Produkte wohl ein wenig raffinierter. Geworben wird da mit Worten wie nährend, stimulierend oder gar luxuriös: Haut auffrischend, Elastizität und Straffheit stärkend und und und. Von der gleichen Linie gibt es nebst Crèmes auch Masken, Seren, Augenpflege, Anti-Age-Komplexe - da kriegt man gleich selber einen Komplex. 

Mittlerweile frag ich mich, warum man eigentlich unbedingt jünger aussehen muss! Darf man denn keine Falten mehr haben ... nicht einmal Lachfalten? Warum muss Jane Fonda mit ihren fast 80 Jahren unbedingt aussehen als wäre sie meine Tochter, jedenfalls im Werbefernsehen? Ob ich reumütig zum blauen Wunder zurückkehre um dann später jeweils vorsichtig und würdevoll lächelnd Komplimente zu meinem jugendlichen Aussehen entgegenzunehmen?

Kürzlich habe ich einen wunderschönen Satz gelesen, den ich mit Ihnen gerne teilen möchte:


Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich!

Ist diese Aussage nicht einfach wunderbar in ihrer Weisheit! Stammen tut das Zitat nicht von mir, sondern von Sonja Brückner, 1979. 

Ach übrigens: es ist nie zu spät! ;-)

Dienstag, 28. Oktober 2014

Deos und Duschen ohne Duschgel

ganz links: das war ich mal
daneben: habe sowohl etwas zugelegt als auch etwas abgelegt
YEAH
Meine selbstgemachten Deos kennen fleissige ANI-Tricks-Leser mittlerweile bestimmt. Lange war der Natron-Deospray meine Nummer 1. Leider entwickelte ich dann eine Art Überempfindlichkeit, lustigerweise ausschliesslich in der linken Achselhöhle: Hautrötungen sowie spürbar unangenehme Reaktionen der Lymphgefässe, also ein leichtes Druckgefühl. Da so etwas auch Zufall sein kann, habe ich es mehrmals getestet um dann enttäuscht auf Produkte aus der Drogerie zurückzugreifen.

Und plötzlich miefte ich wieder regelmässig, von Achseltrocken war keine Rede mehr. Mehrmals täglich musste ich waschen und mein Salbei-RollOn von Dr. Hauschka zum Einsatz bringen. Oft war mein T-Shirt bereits am Mittag überfällig.

Leicht wehmütig dachte ich an meinen Deo-Stick von Rexona invisible aqua zurück, 24 Stunden wirksamer Schutz auf den man sich in jeder Hinsicht verlassen konnte. Leider enthält dieses Wunder moderner Chemie unter anderem Aluminium und auf der Packung den Warn-Hinweis "nicht auf gereizter oder verletzter Haut anwenden".


Huch
Mir waren Deo-Sticks eh immer lieber als die flüssigen Roll-Ons. Zufällig stiess ich auf einen Alkohol- und Aluminium-freien solchen namens Lavilin mit einzigartiger wasserfester Formel und pflanzlichen Wirkstoffen. Angeblich beläuft sich dessen Wirksamkeit gar auf 72 Stunden ... also ganze 3 Tage. Bei mir versagte Lavilin bereits nach 4 Stunden.

Ich war am Verzweifeln. Als Therapeutin arbeitet man mit Menschen und zwar nah am Menschen. Nichts ist unangenehmer als eine Therapeutin mit Schweissgeruch. Der Tipp einer Freundin brachte die Wende. Seit sie aufgehört hat, sich mit etwas anderem zu waschen als mit Wasser, ist das Problem wie weggeblasen respektive weggespült!

Weggespült, einfach so? Wer mich kennt, weiss: die Frau testet alles ... fast alles, aber nicht immer umgehend. Nach einem Monat war ich jedoch weichgeklopft. Seit zirka Mitte Oktober läuft nun mein Selbstversuch und wissen Sie was: ich schwitze praktisch nicht mehr und wenn, dann geruchlos! "Waschen ohne Duschgel" klappt wirklich bestens. 

Die "No Poo"-Variante, also Haarewaschen ohne Shampoo, habe ich selber bisher noch nicht ausprobiert. Allerdings findet auch sie immer mehr Anhänger, vor allem unter den Promis. Meines Erachtens ist es schwieriger, mit reinem Dihydrogenmonoxyd (kurz DHMO) fettiges Haar auf Vordermann zu bringen, als den Körper damit optimal zu reinigen.

Wie jetzt, Sie haben noch nie etwas von Dihydrogenmonoxyd gehört? Dabei handelt es sich um eine farb- und geruchlose Chemikalie, die echt gefährlich werden kann. Gasförmig kann sie schwerste Verbrennungen verursachen, längerer Kontakt mit festem DHMO verursacht u.a. Hautschäden, ein direkter Kontakt mit den Lungen kann sehr schnell zum Tod führen. Und es ist überall drin, auch in Babynahrung! Skandal sagen Sie? Dann schauen Sie sich mal diesen YouTube-Film an oder gehen Sie direkt auf die DMHO-Homepage ... denn Lachen ist gesund!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Deospray selbstgemacht .... ohne Schadstoffe

einfach - schnell - natürlich
Dies ist (erst :-) der dritte Eintrag einer Viel- und Starkschwitzerin betreffend selbstgemachtem Deo. Das Erste war auf Kokosbasis und ist von der Konsistenz her crèmig und angenehm in der Anwendung. Das Zweite setzt auf die Schweissbremse Natron und ist die wohl einfachste Variante. Mein Aktuellstes ist auch ganz simpel herzustellen, ist jedoch wirksamer und angenehmer als reines Natronpulver.

Man nehme ein kleines Sprayfläschchen aus dem Supermarkt. In der Reisesaison gibts die zu Hauf zu kaufen. Mit Hilfe eines Papiers einen Trichter basteln und einen knappen Teelöffel Natronpulver hineingeben. Ich fülle das Fläschen bis oben mit Aloe First (flüssigem Aloe Vera der Firma Forever Living Products) und gebe zirka 3 Tropfen ätherisches Lavendelöl dazu. Kurz durchschütteln und - BINGO - fertig ist in angenehmes Deo, gänzlich ohne Schadstoffe. Wer möchte, kann auch einfach Wasser nehmen!

Anstelle von ätherischem Lavendelöl würde sich auch ätherisches Salbeiöl eignen. Salbei ist gut gegen Schwitzen. Manch einer nimmt Salbeiöl auch innerlich ein, um zu starkem Schwitzen entgegenzuwirken.

Übrigens: die Firma Hauschka hat ebenfalls eine sehr angenehme Deomilch (Roller) auf Salbeibasis, der mir im Winter gute Dienste geleistet hat. Im Sommer kommt sie jedoch nicht gegen meinen selber gemachten Deospray an.

Aber probieren Sie doch gleich selber aus, welche Variante der selbstgemachten Deo's Ihr Liebling ist. Und wer weiss, vielleicht haben Sie ja auch schon eine eigene Rezeptur zusammengestellt.